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Aufbau der weiblichen Brust – ein Ausflug in die Anatomie


Um zu verstehen, wo Brustkrebs entstehen kann und wie er sich ausbreitet, hilft es zu wissen, wie die Brust aufgebaut ist. Rein anatomisch gesehen besteht die Brust aus Drüsen-, Fett- und Bindegewebe. Wie der gesamte Körper, so ist auch die Brust von Blutgefäßen durchzogen. Die Gefäße versorgen die Brust mit Nährstoffen, aber auch mit Hormonen und – bei einer Brustkrebstherapie (zum Beispiel einer Chemotherapie) – mit Medikamenten. Ein feines Nervengeflecht macht die Brust darüber hinaus zu einem empfindsamen und ab und an auch empfindlichen Organ.

Die Brustdrüse selbst ist ein ganzes Drüsensystem, eingepackt zwischen elastischen Fett- und Bindegewebsschichten, die der Brust ihre äußere Form geben. Die eigentliche Brustdrüse besteht aus eher festem Gewebe. Sie setzt sich aus 15 bis 20 einzelnen Läppchen (Lobuli) zusammen, die zum Brustkorb hin liegen. Von ihnen führen Milchgänge (Ductus) bis zur Brustwarze. Kurz vor der Mündung nach außen erweitern sich die Milchgänge zu den so genannten Milchsäckchen. Diese vergrößern sich in der Stillzeit zu kleinen "Reservebehältern" mit einer Größe von bis zu einem knappen Zentimeter.




Brustkrebsstudien 016-Teaser
 
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