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Aufbau der weiblichen Brust – die Macht der Hormone

Auch Hormone gelangen mit dem Blut in die Brust. Auf der Oberfläche der Brustdrüsenzellen lagern sie sich an spezielle Bindungsstellen an, den so genannten Rezeptoren. Durch diese Ankopplung erhalten die Zellen ein biochemisches Signal, das zu einer Reaktion in der Zelle führt. Je nachdem, welches Hormon sich auf der Zelloberfläche angekoppelt hat, ist die Zellreaktion verschieden – es gibt Hormone die der Drüsenzelle den "Befehl" geben zu wachsen und sich zu teilen – andere Hormone führen dazu, dass sich Zellen zurückbilden.

Die beiden wichtigsten sind die körpereigenen Geschlechtshormone Östrogen und Progesteron. Auch an Brustkrebszellen sind häufig Rezeptoren für Hormone nachweisbar. Wenn solche Rezeptoren im Labortest gefunden werden, kann man versuchen, das Tumorwachstum durch Eingriffe in den Hormonhaushalt zu unterdrücken.

















Brustkrebsstudien 016-Teaser
 
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