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Bildung von Metastasen – chronischer Verlauf

Obwohl Brustkrebs bei mehr als der Hälfte aller betroffenen Frauen durch die erste Behandlung geheilt werden kann, kann er auch nach vielen Jahren zurückkehren. Es gilt dann zusammen mit Ärztin oder Arzt die nächste Entscheidung zu treffen – darüber, welche Therapie nun am besten hilft.

Obwohl in vielen Fällen eine endgültige Heilung nicht mehr möglich ist, bedeutet das keineswegs ein "Endstadium". Die Erkrankung kann durch Operation, Bestrahlung, Hormone oder Chemotherapie oft angehalten werden. Daraus wiederum ergibt sich die Verbesserung oder der Erhalt von Lebensqualität. Manche Frauen leben jahrelang in diesem Stadium der "kontrollierten chronischen Erkrankung". Aber auch wenn die Krankheit schneller fortschreitet, existieren viele Möglichkeiten, Symptome zu lindern ("Palliation").

Metastase und Rezidiv

Grundsätzlich kann Brustkrebs in zwei verschiedenen Formen erneut auftreten: Entweder direkt an der Stelle in der Brust, an der der Tumor schon einmal gewachsen ist, als so genanntes Lokalrezidiv, oder in anderen Bereichen des Körpers, als Metastase. "Metastase" bezeichnet die Ausbreitung der Krebserkrankung in ein anderes Organ, also eine Art "Tumorableger" oder "Tochtergeschwulst".









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