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Bildung von Metastasen – Prognose

Der Begriff Metastase kommt vom griechischen Wort "metastasis". Das bedeutet direkt übersetzt "Veränderung". Und tatsächlich ist es das, was Metastasen tun: Sie verändern und "überwuchern" das Gewebe eines Organs so, dass es seine ursprüngliche Funktion nicht mehr erfüllen kann. Legt man so eine Gewebeprobe unter das Mikroskop, ist der Brustkrebs, auch wenn er sich auf Lunge, Leber oder Knochen ausbreitet, immer noch deutlich als Brustkrebs erkennbar, und nicht als Lungen-, Leber- oder Knochenkrebs. Daraus folgt, dass man die Krebszellen in dem fremden Organ auch mit Brustkrebstherapien behandelt.

Prognose und Lebenserwartung

Eine der ersten Fragen, die sich stellt, wenn sich die Krankheit ausgebreitet hat, ist die nach der Prognose. Und keine Frage ist so schwer zu beantworten, denn alle Aussagen zum weiteren Verlauf gründen sich auf nichts anderem als statistischen Durchschnittswerten. Sie geben zwar Auskunft darüber, wie lange die Mehrzahl der Frauen nach der Diagnose "Metastase" lebt, sagen aber nicht, wie lange eine bestimmte Patientin leben wird.

Trotzdem eine Zahl: Bei Frauen mit metastasiertem Brustkrebs beträgt die durchschnittliche Lebenserwartung zwischen zwei und dreieinhalb Jahren nach dem ersten Auftreten von Metastasen. Die Betonung liegt auf "durchschnittlich". Denn 25 bis 30 Prozent aller Patientinnen leben fünf Jahre und 10 Prozent mehr als 10 Jahre. Ein bis zwei Prozent werden endgültig geheilt.


Juni 2008, CG






Brustkrebsstudien 016-Teaser
 
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